Experimentieren, Rechnen, Simulieren: Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in ingenieurwissenschaftliches Arbeiten
Das „Schülerpraktikum Verfahrenstechnik und Technische Kybernetik“ in Magdeburg ist Partner des Schülerlabor-Netzwerkes Na LoS!
Staßfurt/05.04.2011. Fünf Monate nach seinem offiziellen Start bekommt Sachsen-Anhalts Schülerlabor-Netzwerk Na LoS! Verstärkung: Das Max-Planck-Institut Magdeburg in Kooperation mit der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg ergänzen die Angebote der außerschulischen Lernorte mit dem Schülerpraktikum „Verfahrenstechnik und Technische Kybernetik“.
Viele Schülerinnen und Schüler können sich unter diesen technischen Begriffen nur schwer etwas vorstellen. Das Schülerpraktikum in Magdeburg bietet einen guten Einblick sowohl in die experimentelle Arbeit im Labor als auch in die theoretischen Berechnungen und mathematischen Modellierungen am PC, die allesamt zum ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten gehören. In den kommenden Osterferien können die Schülerinnen und Schüler am Max-Planck-Institut Magdeburg wieder nützliche Erfahrungen für die Studien- und Berufswahl sammeln.
In den Schülerlaboren Sachsen-Anhalts können Kinder und Jugendliche aller Schulformen, einschließlich der Begabtenförderung, Laboratmosphäre spüren, Wissenschaftlern über die Schulter schauen und selbst in einem authentischen Umfeld forschend lernen. Die Schülerlabore sind eine Erweiterung des Bildungsangebotes und leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich der Nachwuchsförderung in Naturwissenschaften und Technik. Sie sind in den vergangenen Jahren an Universitäten, Hochschulen und Technologie- und Gründerzentren in Sachsen-Anhalt mit dem Ziel gegründet worden, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an den Naturwissenschaften und der Technik zu fördern. Mittlerweile experimentieren jährlich rund 18.000 Kinder, Schüler, Auszubildende und Lehrer in den Schülerlaboren im Land.
Das Netzwerk schlägt eine Brücke zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Land, insbesondere in leistungsstarken und innovationsorientierten Branchen wie der Chemie, Biotechnologie und Pharma, sind naturwissenschaftliche Kompetenzen bedeutsam.
Das Schülerlabor-Netzwerk Sachsen-Anhalt wurde auf Initiative der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Aschersleben-Staßfurt mbH (Salzlandkreis) im November 2010 gegründet. Die Wirtschaftsförderung Aschersleben-Staßfurt unterstützt das Netzwerk im Rahmen ihrer Schwerpunktthemen Bildung, Nachwuchsgewinnung und Fachkräfteentwicklung.
„Na LoS! Netzwerk außerschulische Lernorte – Schülerlabore Sachsen-Anhalt“
Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von zehn Schülerlaboren (außerschulische Lernorte) im Land Sachsen-Anhalt. Die gemeinsamen Ziele sind: Förderung von Bildung im Bereich Naturwissenschaften und Technik, Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und eine nachhaltige Sicherung der Schülerlabore. Bisher werden jährlich rund 18.000 Kinder, Schüler, Auszubildende und Lehrer in den Schülerlaboren auf einzigartige Weise an naturwissenschaftliche Aufgabenstellungen und deren Erforschung herangeführt.
Die außerschulischen Lernorte sind:
1. ABI Lab in Bitterfeld-Wolfen
2. „Chemie zum Anfassen“ in Merseburg
3. Grünes Labor in Gatersleben
4. HaSP – Halles Schülerlabor für Physik in Halle
5. „Lehrpfad Elektrotechnik und Informationstechnik“ in Magdeburg
6. „Lernen durch Lehren im Fachgebiet Chemie“ in Halle
7. Naturwissenschaftliches Schülerlabor auf dem Weinberg Campus in Halle
8. Naturwissenschaftliches Schülerlabor Ökostation Neugattersleben in Neugattersleben
9. Schülerprojektraum „GUERICKIANUM“ in Magdeburg
10. Schülerpraktikum „Verfahrenstechnik und Technische Kybernetik“ in Magdeburg
Die Angebote der Schülerlabore sind auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt unter folgendem Link zusammengefasst: http://www.bildung-lsa.de/themen/hochbegabtenfoerderung/ausserschulische_foerderangebote/ausserschulische_lernorte_schuelerlabore.html
Kontakt:
Dr. Almut Vogt
Sprecherin des Netzwerkes
Experimentallabor „Chemie zum Anfassen“
Hochschule Merseburg, Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften
Geusaer Straße, 06217 Merseburg
Telefon: 03461 – 462161 • Telefax: 03461 – 462048
almut.vogt@hs-merseburg.de - www.chemie-zum-anfassen.de
Kontakt für Presse über:
Marion Kallas
Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
Aschersleben-Staßfurt mbH - Großer Markt 9 - 39418 Staßfurt
Telefon: 03925 – 930124 - Telefax: 03925 – 930125
buero@gfw-net.de - www.gfw-net.de

Ein Praktikant trägt im Versuch „Infrarot – Magisches Licht“ unter Anleitung seines Betreuers vom Max-Planck-Institut Magdeburg eine Probe auf ein FTIR-Spektrometer auf . Eigene Messungen erlauben den Schülerinnen und Schülern "zauberhafte" Einsichten in die Zusammensetzung verschiedener alltäglicher Materialien.
